reflections

Französisch lernen mit Victor Hugo

Hallo alle Französischliebhaber,

heute möchte ich in meinem Beitrag eine sehr wichtige Figur vorstellen, die sich sehr dazu beigetragen hat, dass die französische Literatur heutzutage so populär auf der ganzen Welt ist. Ich glaube, dass es noch kaum Leute gibt, die den Titel “Der Glöckner von Notre-Damme” oder “Die Elenden” (“Les Miserables&rdquo nicht kennt. Richtig: heute könnt ihr hier einen Beitrag zu der bekannten Person von Victor - Marie Hugo lesen. Er ist als literarischer, aber auch politischer Publizist bekannt. Viele Franzosen halten ihn für den größten Autor überhaupt (was natürlich auch für die Franzosen nicht so untypisch ist ). Das Schaffen von Hugo gehört gleichzeitig zu zwei literarischen Epochen: die Romantik und den Realismus:

 

http://www.sofatutor.com/deutsch/videos/naturalismus

 

Victor Hugo ist in Besancon im Jahre 1802 geboren, als der jüngste von drei Söhnen von Joseph Leopold Sigisbert Hugo (Graf) und Sophie Trebuchet. Vermutlich schon mit 10 begann Victor Hugo seine erste Schriftproben durchzuführen. Mit 15 hat er schon erste Auszeichnung für seine Schriften bekommen, mit 17 (nachdem er zusammen mit deinem Bruder Eugene das Jurastudium begann) hat er mit beiden von seinen Brüdern eine literarische Zwitschrift, “Le Conservateur litteraire” gegründet. Die erste Sammlung von Gedichten des französischen Schriftsteller erschien im Jahre 1821, als er 19 Jahre alt war.

Der Umbruch im Schaffen des wohl bekanntesten Schriftsteller Frankreichs
http://www.sofatutor.com/3-lernjahr-franzoesisch ist das Theaterstück “Cromwell”, das 1827 veröffentlicht wurde. Das Vorwort des Theaterstückes ist ein Manifest, in dem Hugo erhebt Wiederspruch gegen klassischen Konventionen (vor allem gegen der Einheitlichkeit der Zeit und des Ortes). In seinem nächsten Drama (“Hermani&rdquo hat er seine Theorie praktisch angewendet. Das Theaterstück hat eine Diskussion zwischen Traditionalisten und Modernisten ausgelöst. Seit dieser Ereignis hat das Schaffen von Hugo angefangen sich rasch zu entwickeln.   

 


 

Seit 1849 teilte Victor Hugo sein Schaffen in drei Teilen, in dem er sich drei Themen widmete: der Politik, der Religion und der Philosophie. Seine Meinung, komplex und oft sehr überraschend: sie hat kategorisch jede Art von Verurteilung des Menschen und jede Form von Manichäismus, gleichzeitig war sie aber auch sehr streng die Gesellschaft gegenüber. Als Reformator war Hugo gegen reichen Leuten, die ihr Gewinn kapitalisieren statt ihn in die Produktion zu investieren. Er sprach auch sehr streng gegen der Todesstraffe. In der ganzen Geschichte der französischen Literatur gab es wohl keinen anderen Schriftsteller, der so wie Victor Hugo gesellschaftlich engagiert wäre.  

25.9.12 18:27

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